· 

Glaubenssätze

Viele unserer Probleme haben etwas mit unserer inneren Einstellung und Glaubenssätzen zu tun. Unsere inneren, subjektiven Einstellungen bestimmen maßgeblich, wie wir unsere Außenwelt erleben.

 

In manchen Alltagssituationen mit unserem Kind reagieren wir über, weil das Ereignisse auf eine bestimmte Weise interpretieren. Diese bestimmte Weise, hat viel mit unserer eigenen Kindheit, unserer eigenen Erziehung und unseren eigenen (offenen) Bedürfnissen zu tun...

 

Wie oft hören wir nur, was wir hören wollen! Wie oft sehen wir nur das, was wir sehen wollen! Wie viele Worte finden wir, um uns unsere Geschichte immer wieder zu erzählen, bis wir sie selbst glauben. Es ist nicht einfach über seinen Schatten zu springen, sich neu zu orientieren oder sich von alten Gedanken und Einstellungen zu trennen. Vor allem kostet es Zeit und Kraft. Die wenigsten Veränderungen gelingen von heut auf morgen. Doch, das wirklich Wichtige an Veränderung ist der Anfang. Und dieser entsteht meist aus einem Gedanken oder einem Gefühl.

Wieviele Glaubensätze gibt es, an denen wir festhalten, wenn es um Erziehung geht: Manchmal muss man laut werden, Kinder muss man mit einer strengen Hand erziehen, hin und wieder schimpfen kann nicht schaden! Müssen wir all dies tun, da es tatsächlich im Interesse des Kindes liegt und einer gesunden Entwicklung dient. Oder richtet sich unser Handeln nach unseren eigenen Interessen, weil wir keine andere Lösung haben, keinen anderen Weg kennen oder uns nicht trauen etwas Neues zu versuchen? Die wenigsten Veränderungen gelingen von heut auf morgen. Doch, das wirklich Wichtige an Veränderung ist der Anfang. Und dieser entsteht meist aus einem Gedanken oder einem Gefühl und jemandem der sich traut, sich selbst zu hinterfragen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0